Spontane Ausflüge heute in NRW: Entdecke die besten Ziele

Wir haben uns mal wieder gefragt: “Was können wir heute spontan in NRW unternehmen?” Manchmal ist es gar nicht so einfach, die perfekte Idee zu finden, gerade wenn man nicht viel Zeit für die Planung hat. Aber keine Sorge, wir haben da ein paar echt coole Ziele für euch entdeckt, die sich super für einen spontanen Ausflug eignen. Von Naturerlebnissen bis zu spannenden Orten, die man vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hatte – wir haben da einiges für euch zusammengetragen. Also, schnappt euch eure Liebsten und lasst uns gemeinsam die schönsten Ecken Nordrhein-Westfalens erkunden!

Key Takeaways

  • Nordrhein-Westfalen bietet eine riesige Vielfalt an Ausflugszielen, von Naturparks bis zu Industriedenkmälern.
  • Viele spannende Orte in NRW sind sogar kostenlos zugänglich und eignen sich perfekt für einen spontanen Tagesausflug.
  • Ob Wanderungen im Bergbauwanderweg Muttental, eine Tour durch das Ruhrgebiet oder Naturerlebnisse in der Eifel – für jeden Geschmack ist etwas dabei.
  • Die Wahl des richtigen Verkehrsmittels und das Timing können helfen, Staus zu vermeiden und den Ausflug entspannter zu gestalten.
  • Es lohnt sich, sich auf eine Region zu konzentrieren, um das Beste aus dem Tag herauszuholen, anstatt zu viele Orte auf einmal besuchen zu wollen.

1. Bergbauwanderweg Im Muttental

Wenn wir schon mal in der Nähe von Hattingen oder Bochum sind, dann packen wir unbedingt den Bergbauwanderweg im Muttental mit ein. Das ist echt wie ein Spaziergang durch ein Freilichtmuseum, nur eben mit richtig viel Geschichte unter Tage. Überall stoßen wir auf alte Schächte, Gebäude und sogar Maschinen, die uns von der Bergbauzeit erzählen. Jede Station ist mit einer Tafel erklärt, was das Ganze noch spannender macht. Besonders cool finden wir, dass man am Ende noch die Burgruine Hardenstein besuchen kann, ein Sprung ins Mittelalter sozusagen.

Wir haben uns auf dem Weg umgeschaut und festgestellt, dass die Strecke nicht allzu lang ist. Der Rundweg ist nur etwa 1,6 Kilometer lang, also perfekt für einen entspannten Nachmittag. Man kann sich das Ganze wie eine kleine Zeitreise vorstellen.

  • Alte Schächte und Stollen
  • Überreste von Maschinen
  • Informative Tafeln an jeder Station
  • Burgruine Hardenstein als Highlight

Wir finden, dass dieser Weg eine tolle Möglichkeit ist, die Industriegeschichte des Ruhrgebiets auf eine ganz neue Art zu erleben. Es ist nicht nur lehrreich, sondern auch landschaftlich reizvoll.

Wenn ihr euch für die Geschichte des Bergbaus interessiert, ist dieser Weg ein Muss. Man kann hier richtig gut die Spuren der Vergangenheit entdecken und sich vorstellen, wie hart die Arbeit damals gewesen sein muss. Wir können euch nur empfehlen, mal vorbeizuschauen, es lohnt sich wirklich, besonders wenn man sich für die Geschichte des Bergbaus interessiert.

2. Sendemast Im Westlichen Münsterland

Wenn wir schon mal im westlichen Münsterland unterwegs sind, zum Beispiel um die Wildpferde zu besuchen oder im Zwillbrocker Venn zu sein, dann sollten wir uns auch Groß Reken nicht entgehen lassen. Dort steht nämlich ein Sendeturm, auf den man raufklettern kann. Die Aussichtsplattform in 30 Metern Höhe ist im Sommer sogar kostenlos zugänglich! Nach etwa 164 Stufen habt ihr einen wirklich tollen Blick über die Landschaft. Bei klarem Wetter kann man angeblich bis nach Münster sehen. Neben dem Turm gibt es dort auch einen spannenden Walderlebnispfad, der für uns immer wieder ein schönes Ziel ist, besonders wenn wir mit Kindern unterwegs sind. Es ist eine tolle Möglichkeit, die Natur mal aus einer anderen Perspektive zu sehen und gleichzeitig ein bisschen aktiv zu sein.

3. Neandertaler Wildgehege

Wenn wir schon mal in der Nähe des Fundorts des Neandertalers sind, warum nicht gleich einen Abstecher ins Wildgehege machen? Nur ein paar Schritte entfernt können wir hier mit etwas Glück Wisente, Auerochsen und Tarpane entdecken. Die Tiere grasen friedlich auf einer schönen Rundwanderung durch das Neanderthal. Die Runde ist gut in einer Stunde zu schaffen und wir lernen dabei einiges über die Vorfahren unserer heutigen Rinder und Pferde. Nebenbei gibt es auch noch viel Natur zu sehen. Ein paar Kunstwerke am Anfang des Weges und der Gang über die Düssel waren für uns echte Highlights.

Das Wildgehege ist ein toller Ort, um die Natur zu genießen und gleichzeitig etwas über prähistorische Tiere zu lernen. Es ist eine entspannte Wanderung, die für die ganze Familie geeignet ist.

Wir fanden es super, dass man hier so nah an den Tieren sein kann, ohne sie zu stören. Es ist ein bisschen wie eine Zeitreise, wenn man die Nachfahren dieser alten Tiere sieht. Ein Besuch hier ist eine schöne Ergänzung zu einem Besuch im Neanderthal Museum.

4. Streetart Touren In Düsseldorf, Krefeld Oder Paderborn

Wenn wir mal ehrlich sind, ist Streetart oft ein bisschen wie eine Schatzsuche. Man weiß nie genau, was man um die nächste Ecke entdeckt. Und genau das macht es ja so spannend! Während Städte wie Köln ja schon fast berühmt für ihre Kunst an den Wänden sind, sind Düsseldorf, Krefeld und Paderborn noch echte Geheimtipps für uns Streetart-Fans.

Wir haben uns mal ein bisschen umgeschaut und festgestellt, dass es in diesen Städten mittlerweile richtig coole Touren gibt. Manche kann man sogar offiziell über die Tourismusbüros buchen. Wenn ihr aber lieber auf eigene Faust losziehen wollt, gibt es auch dafür super Möglichkeiten. In Paderborn zum Beispiel sollen die besten Kunstwerke bald in die Stadt-App integriert werden. Und in Düsseldorf solltet ihr euch unbedingt die Stadtteile Bilk und Flingern vornehmen – da gibt es einiges zu sehen!

Wir finden, dass Streetart eine tolle Möglichkeit ist, eine Stadt mal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Es ist oft bunter, frecher und direkter als traditionelle Kunst. Manchmal sind es nur kleine, versteckte Werke, manchmal ganze Hauswände, die von Künstlern in beeindruckende Leinwände verwandelt wurden.

Hier sind ein paar Tipps, worauf wir bei unseren Touren achten:

  • Augen offen halten: Manchmal entdeckt man die besten Sachen, wenn man einfach nur durch die Straßen schlendert.
  • Kleine Details beachten: Oft stecken in den Bildern Botschaften oder kleine Geschichten, die man erst auf den zweiten Blick erkennt.
  • Die Umgebung mit einbeziehen: Streetart wirkt oft im Zusammenspiel mit der Architektur oder der Umgebung. Das macht es besonders reizvoll.

Es ist faszinierend, wie sich die Kunst im öffentlichen Raum ständig verändert. Was heute da ist, kann morgen schon wieder übermalt oder durch etwas Neues ersetzt worden sein. Das macht jede Tour zu einem einzigartigen Erlebnis.

Wenn ihr also mal wieder Lust auf einen spontanen Ausflug habt und etwas Neues entdecken wollt, dann schnappt euch eure Kamera und erkundet die Streetart-Szene in Düsseldorf, Krefeld oder Paderborn. Es lohnt sich bestimmt, und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja eure neuen Lieblingswerke. Die Route durch das Ruhrgebiet ist auch eine gute Option, wenn ihr mehr von der Region sehen wollt.

5. Haldenwanderung Im Ruhrgebiet

Wenn wir schon im Ruhrgebiet sind, dann dürfen die Halden auf keinen Fall fehlen! Diese künstlichen Berge, Überbleibsel des Bergbaus, sind heute faszinierende Orte für Spaziergänge und bieten oft atemberaubende Ausblicke. Wir lieben es, auf diesen ehemaligen Abraumhalden herumzustreifen und die Industriekultur mal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.

Es gibt so viel zu entdecken, oft sind die Halden mit Kunstwerken oder besonderen Installationen versehen. An der Halde Hoheward zum Beispiel wacht ein Drache über den Aufstieg, und unten am See kann man super entspannen. Oder denkt mal an die Halde Rheinelbe mit ihren beeindruckenden Skulpturen. Manchmal sind es gerade die kleinen Dinge, die einen Ausflug besonders machen – ein versteckter See, eine interessante Aussichtsplattform oder einfach nur die Weite, die man von oben überblickt.

Ein paar Tipps für unsere nächste Tour:

  • Halde Hoheward (Herten): Mit der riesigen Sonnenuhr und der Windrose ist das ein toller Ort, besonders bei Sonnenuntergang.
  • Halde Haniel (Bottrop): Bekannt für die "Schimäre", eine riesige Stahlplastik, und den Kreuzweg.
  • Halde Rheinelbe (Gelsenkirchen): Hier gibt es die beeindruckende Skulptur "Mutter mit Kind" und eine besondere Atmosphäre.

Manchmal muss man einfach mal hoch hinaus, um die Dinge klarer zu sehen. Die Halden geben uns genau diese Möglichkeit – sie sind riesige Denkmäler einer vergangenen Zeit, die uns heute neue Perspektiven eröffnen.

Wir finden, eine Wanderung auf einer Halde ist mehr als nur Sport. Es ist eine Reise durch die Geschichte des Ruhrgebiets, verpackt in eine tolle Naturerfahrung. Also, packt eure Wanderschuhe ein und erkundet diese einzigartigen Landschaften!

6. Lousberg In Aachen

Wenn wir schon in Aachen sind, dann dürfen wir den Lousberg auf keinen Fall auslassen. Dieser grüne Hügel mitten in der Stadt ist einfach perfekt, um mal kurz durchzuatmen und die Aussicht zu genießen. Mit seinen über 260 Metern Höhe ist er nicht nur ein toller Ort für eine kleine Wanderung, sondern bietet auch ein paar echt entspannte Ecken.

Wir haben dort zum Beispiel diese Hängematten entdeckt, die seit 2018 am Nordhang zum Chillen einladen. Stellt euch vor: Ihr liegt da, die Sonne scheint, und ihr habt einen super Blick über die Stadt. Wenn es euch zu warm wird, gibt es sogar ein Kneippbecken, um sich abzukühlen. Das ist doch mal eine coole Sache, oder?

Was wir besonders mögen:

  • Die entspannte Atmosphäre, die man sonst eher selten in Stadtnähe findet.
  • Die verschiedenen Aussichtspunkte, von denen man Aachen und die Umgebung gut überblicken kann.
  • Die Möglichkeit, einfach mal abzuschalten und die Natur zu genießen, ohne weit fahren zu müssen.

Der Lousberg ist wirklich ein kleines Juwel für alle, die nach einem grünen Rückzugsort suchen, ohne die Stadt verlassen zu müssen. Es ist ein Ort, der zum Verweilen einlädt und uns immer wieder aufs Neue begeistert.

Also, wenn ihr das nächste Mal in Aachen unterwegs seid und eine kleine Auszeit braucht, dann ab auf den Lousberg! Es lohnt sich bestimmt, mal einen Blick auf die grünen Oasen der Stadt zu werfen.

7. Brückenpark Müngsten

Wenn wir schon mal im Bergischen Land unterwegs sind, dann dürfen wir den Brückenpark Müngsten auf keinen Fall auslassen. Stellt euch vor: eine riesige, beeindruckende Eisenbahnbrücke, die sich über das Tal spannt, und drumherum ein Park, der zum Entdecken einlädt. Wir finden, das ist ein super Ziel für einen spontanen Ausflug, egal ob mit der Familie oder einfach nur zu zweit.

Das absolute Highlight ist natürlich die Müngstener Brücke, die mit ihren 103 Metern Spannweite und 47 Metern Höhe eine echte Ingenieurskunst ist. Wir lieben es, unter ihr entlangzuschlendern und den Blick nach oben zu richten – das hat schon was! Aber der Park hat mehr zu bieten als nur die Brücke:

  • Spielplätze: Hier können sich die Kleinen richtig austoben.
  • Wanderwege: Es gibt tolle Routen, die euch durch die Natur führen.
  • Gastronomie: Für den kleinen Hunger zwischendurch ist auch gesorgt.

Wir finden, es ist ein toller Ort, um einfach mal abzuschalten und die Natur zu genießen. Die Kombination aus Industriedenkmal und idyllischer Landschaft ist wirklich einzigartig.

Der Brückenpark Müngsten ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man alte Strukturen in etwas Neues und Spannendes verwandeln kann. Es ist ein Ort, der Geschichte atmet und gleichzeitig Raum für Erholung und Spaß bietet.

8. Tierpark Olderdissen In Bielefeld

Wenn wir mal wieder Lust auf einen entspannten Tag mit Tieren haben, aber keine Lust auf die ganz großen Exoten, dann ist der Tierpark Olderdissen in Bielefeld eine super Wahl. Was wir hier besonders mögen: Man findet hier vor allem Tiere, die auch in Deutschland heimisch sind. Also keine Elefanten oder Giraffen, dafür aber Gämsen, Luchse oder sogar Wölfe. Das ist mal was anderes und irgendwie auch total sympathisch, weil es sich so nah anfühlt.

Der Park ist nicht riesig, aber genau das macht ihn so angenehm. Man kann gemütlich durch die Gehege schlendern, ohne dass es zu anstrengend wird. Und das Beste daran? Der Eintritt ist frei! Ja, richtig gehört. Man kann hier locker einen halben Tag verbringen, die Tiere beobachten und die Natur genießen, ohne einen Cent auszugeben. Das ist doch mal ein Deal, oder?

Wir finden, es ist eine tolle Möglichkeit, Kindern die heimische Tierwelt näherzubringen. Sie können die Tiere aus der Nähe sehen und lernen dabei noch etwas über sie. Und wenn wir ehrlich sind, auch wir Erwachsenen entdecken immer wieder Neues.

Ein paar Highlights, die wir euch ans Herz legen können:

  • Die Gehege sind schön naturnah gestaltet.
  • Es gibt oft kleine Infotafeln, die interessante Fakten über die Tiere verraten.
  • Manchmal kann man sogar Futter für die Tiere kaufen, was bei den Ziegen immer gut ankommt.

Der Tierpark Olderdissen ist ein echtes Juwel für alle, die es unkompliziert und authentisch mögen. Perfekt für einen spontanen Ausflug, der nicht ins Geld geht.

9. Weserskywalk

Wenn wir schon im östlichsten Zipfel von NRW unterwegs sind, dann sollten wir uns den Weserskywalk nicht entgehen lassen. Direkt bei Höxter gelegen, bietet uns dieser Aussichtspunkt einen tollen Blick auf die Hannoverschen Klippen und natürlich auf die Weser selbst. Wir waren abends dort und es war herrlich ruhig, perfekt, um einfach mal runterzukommen und die Aussicht zu genießen.

Das Tolle ist, dass es in der Nähe noch einen spannenden Grenzstein gibt. Wenn wir den umrunden, können wir quasi in drei Bundesländer gleichzeitig "hinein" spazieren. Das ist doch mal eine lustige Idee für eine kleine zusätzliche Entdeckungstour, oder?

  • Toller Ausblick auf die Weser und die Klippen
  • Einzigartige Möglichkeit, drei Bundesländer zu berühren
  • Entspannter Ort, besonders am Abend

Der Weserskywalk ist ein super Tipp, wenn wir mal wieder in der Gegend sind und einfach nur die Natur und die Weite genießen wollen, ohne gleich eine riesige Wanderung machen zu müssen.

10. Mammutbäume In Köln

Wer hätte das gedacht? Mitten in Köln, genauer gesagt im Süden der Stadt, versteckt sich ein kleiner, aber feiner Mammutbaumwald. Wir waren total überrascht, als wir davon gehört haben! Diese beeindruckenden Riesen stammen aus Kalifornien und sind Teil des Forstbotanischen Gartens. Das Beste daran? Der Eintritt ist frei und der Wald ist immer zugänglich. Perfekt für einen spontanen Ausflug, wenn wir mal wieder Lust auf Natur haben, ohne weit fahren zu müssen.

Der Forstbotanische Garten selbst ist schon einen Besuch wert. Hier gibt es eine Menge anderer exotischer und besonderer Bäume zu entdecken. Aber die Mammutbäume sind schon etwas Besonderes. Sie strahlen so eine Ruhe aus, man fühlt sich gleich viel kleiner und irgendwie auch gelassener. Es ist faszinierend, unter diesen Giganten zu stehen und sich vorzustellen, wie alt sie sind und welche Geschichten sie wohl erzählen könnten.

Für Familien gibt es im angrenzenden Friedenswald sogar einen riesigen Spielplatz. Also, wenn ihr mal in Köln seid und eine kleine Auszeit im Grünen braucht, dann schaut unbedingt mal bei den Kölner Mammutbäumen vorbei. Wir waren jedenfalls begeistert und können es nur empfehlen!

11. Klosterruine Im Siebengebirge

Wenn wir mal richtig durchatmen wollen, zieht es uns gerne ins Siebengebirge. Zwischen Bonn und Königswinter liegt ein echter Geheimtipp: die Klosterruine Heisterbach. Der Anblick der alten Mauern mitten im Grünen ist wirklich eindrucksvoll – genau das richtige Setting, um mal kurz den Alltag auszublenden. Hier bekommt man eine Mischung aus entspannter Natur und richtig viel Geschichte.

Die Klosterruine ist eigentlich das Überbleibsel einer Zisterzienserabtei – und die Umgebung hat richtig was zu bieten:

  • Ruhiger Park rund um die Ruine, ideal zum Spazierengehen und Picknicken
  • Magische Atmosphäre, besonders morgens oder abends, wenn kaum jemand da ist
  • Die Klosterstube lädt ein zu Kaffee und Kuchen, wenn der kleine Hunger kommt

Wer sich für Geschichte und Natur begeistert, kann rund um das alte Gemäuer nicht viel falsch machen. In Fußnähe erreicht man zudem weitere spannende Ecken im Siebengebirge – und wer Lust auf einen längeren Spaziergang hat, kann den Besuch mit dem Wald rund um Kloster Heisterbach verbinden.

Aktivität Zeitaufwand Für wen geeignet
Rundgang Ruine 20-40 Min Alle
Spaziergang im Park 30-60 Min Familien, Freundesgruppen
Einkehr Klosterstube flexibel Genießer & Kaffeefans

Mittendrin: Wir haben uns hier mal bei leichtem Nieselregen untergestellt und waren völlig überrascht, wie ruhig und friedlich es dort ist. Ein echtes Mini-Abenteuer, ganz ohne großen Plan, das uns allen im Kopf geblieben ist.

12. Zwillbrocker Venn

Wenn wir schon im westlichen Münsterland unterwegs sind, dann sollten wir unbedingt dem Zwillbrocker Venn einen Besuch abstatten. Das ist ein Naturschutzgebiet, das direkt an der Grenze zu den Niederlanden liegt. Was das Besondere daran ist? Nun, vor allem im Frühjahr kann man hier wildlebende Flamingos beobachten, die hier sogar brüten! Stellt euch das mal vor, Flamingos mitten in NRW. Dazu kommen noch Lachmöwen, die hier ebenfalls zuhause sind. Wir haben uns sagen lassen, dass eine Tour rund um das Venn etwa zwei Stunden dauert. Ein Fernglas ist da wirklich Gold wert, um die Vögel gut sehen zu können. Es ist schon faszinierend, was für eine Vielfalt es in unserer Natur gibt, wenn man nur genau hinschaut. Wer sich für Vogelbeobachtung interessiert, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen. Es ist ein tolles Ziel für einen spontanen Ausflug, um mal etwas ganz anderes zu sehen.

Das Zwillbrocker Venn ist ein einzigartiges Biotop, das nicht nur für seine Vogelwelt bekannt ist, sondern auch eine wichtige Rolle im Ökosystem der Region spielt. Die Moore und Feuchtwiesen bieten Lebensraum für viele seltene Pflanzen und Tiere.

Wir empfehlen, sich vorher über die beste Zeit für die Flamingo-Beobachtung zu informieren. Die genauen Brutzeiten können variieren, aber der Frühling ist meist die beste Periode. Es gibt auch verschiedene Wanderwege, die durch das Venn führen und unterschiedliche Perspektiven auf die Landschaft und ihre Bewohner bieten. Eine gute Möglichkeit, die Natur zu genießen und gleichzeitig etwas Neues zu lernen. Wenn ihr also mal wieder Lust auf einen Ausflug habt, der Natur und Tierwelt in den Mittelpunkt stellt, dann ist das Zwillbrocker Venn eine super Wahl. Es ist ein Ort, der uns immer wieder aufs Neue begeistert und uns zeigt, wie schön und vielfältig unsere Heimat ist. Für alle, die gerne draußen unterwegs sind und die Natur entdecken möchten, gibt es hier tolle Wanderrouten im Zwillbrocker Venn.

13. Bergisches Land

Wenn wir mal raus aus den Städten wollen, aber nicht gleich hunderte Kilometer fahren möchten, dann ist das Bergische Land eine super Wahl. Es liegt quasi direkt vor unserer Haustür, zwischen Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet. Man kann dort wunderbar durch Wälder streifen, über sanfte Hügel wandern und sich an historischen Städtchen erfreuen.

Wir lieben es, dort einfach mal spontan loszufahren und uns treiben zu lassen. Ein paar unserer Lieblingsziele sind:

  • Altenberger Dom: Allein die Architektur ist schon beeindruckend, und die Umgebung lädt zum Spazierengehen ein.
  • Schloss Burg an der Wupper: Eine richtig schöne alte Burg, die man gut erkunden kann. Der Ausblick von dort oben ist auch nicht schlecht!
  • Panabora Baumwipfelpfad: Ein tolles Erlebnis, mal über den Baumwipfeln zu laufen und die Natur von oben zu sehen.

Das Bergische Land hat auch einige Talsperren zu bieten, die im Sommer tolle Orte zum Entspannen sind. Manchmal fühlt es sich an, als wäre man in einer ganz anderen Welt, obwohl man nur ein Katzensprung von zu Hause weg ist. Es ist einfach ein Ort, an dem wir immer wieder neue Ecken entdecken können, sei es auf einem der vielen Wanderwege oder in einem kleinen, urigen Café.

Die Mischung aus Natur, Geschichte und der Nähe zu den Großstädten macht das Bergische Land für uns zu einem perfekten Ziel für spontane Ausflüge. Man kann hier richtig gut abschalten und neue Energie tanken, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen.

14. Hemer Felsenmeer

Wenn wir schon im Sauerland unterwegs sind, dann sollten wir uns unbedingt das Hemer Felsenmeer anschauen. Das ist ein echt beeindruckendes Naturschauspiel, das wir uns nicht entgehen lassen wollen. Stellt euch vor: riesige Felsbrocken, die wie von Riesenhand übereinandergestapelt wirken. Das Ganze ist ein Überbleibsel aus der Eiszeit, als hier gewaltige Wassermassen die Felsen aus dem Fels gehauen haben. Heute ist es ein toller Ort, um ein bisschen herumzuklettern und die Natur zu genießen.

Wir haben uns mal schlau gemacht und eine kleine Runde um das Felsenmeer gefunden, die gar nicht mal so anspruchsvoll ist. Die Hemer Felsenmeer Runde ist eine moderate Wanderung von etwa 7,3 Kilometern. Man braucht dafür ungefähr zwei Stunden, was perfekt für einen Nachmittagsausflug ist. Es gibt einen Höhenunterschied von etwa 160 Metern, also ist ein bisschen Grundfitness nicht verkehrt, aber man braucht keine spezielle Ausrüstung. Das ist doch mal eine gute Nachricht, oder?

Was wir dort so machen können?

  • Über die Felsen klettern und die Aussicht genießen.
  • Einfach mal die Seele baumeln lassen und die besondere Atmosphäre aufsaugen.
  • Fotos machen, denn die Kulisse ist wirklich einmalig.

Das Felsenmeer ist ein faszinierendes Zeugnis der Erdgeschichte und ein wunderbarer Ort, um dem Alltag zu entfliehen. Die schiere Größe der Felsblöcke ist atemberaubend und lädt zum Erkunden ein.

Wir finden, das Hemer Felsenmeer ist ein super Ziel für einen spontanen Ausflug, wenn wir mal wieder Lust auf Natur und ein bisschen Abenteuer haben. Es ist nicht zu weit weg und bietet trotzdem ein ganz besonderes Erlebnis. Packt die Wanderschuhe ein und los geht’s!

15. Haus Der Geschichte In Bonn

Wenn wir mal wieder einen verregneten Tag erwischen und trotzdem raus wollen, ist das Haus der Geschichte in Bonn eine super Idee. Wir finden, das ist ein Muss, wenn man sich für die deutsche Nachkriegsgeschichte interessiert. Man kann dort locker einen ganzen Nachmittag verbringen und sich durch die verschiedenen Epochen arbeiten – von den Anfängen bis heute. Der Eintritt ist zum Glück frei, was uns immer freut. Montags hat das Museum allerdings zu, das sollte man wissen. Besonders cool finden wir, dass man am Wochenende sogar an Führungen durch den alten Bundesrat teilnehmen kann. Das ist auch für Kinder echt spannend, weil es so anschaulich gemacht ist.

Das Museum bietet eine tolle Möglichkeit, die Entwicklung Deutschlands nach dem Krieg bis in die heutige Zeit nachzuvollziehen. Es ist informativ und gut aufbereitet.

Wir finden, dass es eine tolle Sache ist, wenn man die Möglichkeit hat, die Geschichte so lebendig zu erleben. Man lernt echt viel, ohne dass es sich wie Unterricht anfühlt. Also, falls ihr mal in der Nähe seid und das Wetter nicht mitspielt, wisst ihr jetzt, wohin ihr gehen könnt!

16. Botanischer Garten Bochum

Wenn wir mal wieder Lust auf ein bisschen Grün haben, aber das Wetter nicht so richtig mitspielt, dann ist der Botanische Garten in Bochum eine super Anlaufstelle. Wir finden, das ist ein richtig schönes Fleckchen Erde, das man sich mal anschauen sollte.

Das Besondere hier sind die Gewächshäuser. Da drin ist es schön warm und man kann sich fast wie im Sommer fühlen, selbst wenn draußen der Wind pfeift. Wir spazieren dann gerne durch die verschiedenen Bereiche und entdecken Pflanzen aus aller Welt. Es ist echt faszinierend, was die Natur so alles hervorbringt.

Wir mögen besonders den Chinesischen Garten, der hat so eine ganz eigene, beruhigende Atmosphäre. Wenn wir Zeit haben, setzen wir uns da gerne mal hin und genießen die Ruhe.

Der Botanische Garten ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch ein Ort, an dem man viel über Pflanzen lernen kann. Es ist toll, dass der Eintritt frei ist, so kann jeder mal vorbeischauen.

Was wir auch gut finden: Man kann hier locker ein paar Stunden verbringen, ohne dass es langweilig wird. Es gibt immer wieder neue Ecken zu entdecken und die Pflanzen sind oft so interessant arrangiert, dass man richtig ins Staunen kommt. Also, wenn ihr mal in der Nähe seid und eine kleine Auszeit braucht, schaut mal im Botanischen Garten in Bochum vorbei. Wir sind sicher, es gefällt euch auch!

17. Ruhrgebiet

Wenn wir übers Ruhrgebiet sprechen, denken viele sofort an Kohle, Stahl und eine eher graue Vergangenheit. Aber hey, das ist längst nicht mehr alles! Wir haben das Ruhrgebiet in den letzten Jahren immer wieder neu für uns entdeckt und sind jedes Mal aufs Neue überrascht, was es alles zu bieten hat. Es ist diese Mischung aus Industriekultur, die man fast überall spürt, und gleichzeitig total schön renaturierten Ecken, die es so besonders macht.

Wir lieben die Halden! Diese künstlichen Berge aus Abraum sind oft zu Kunstwerken umgestaltet worden, wie zum Beispiel der "Tiger & Turtle" in Duisburg oder der Tetraeder in Bottrop. Von oben hat man oft einen Wahnsinnsblick über die ganze Region, besonders zum Sonnenuntergang. Und dann ist da natürlich die Zeche Zollverein in Essen – ein absolutes Muss! Das ist nicht nur ein riesiges Gelände, sondern auch UNESCO-Welterbe und heute ein cooler Ort mit Museen, Designzentren und Parks. Man kann dort locker einen ganzen Tag verbringen und entdeckt immer wieder Neues.

Was wir auch toll finden, ist, wie die Natur sich ihren Raum zurückerobert. Es gibt viele Seenplatten und renaturierte Flusslandschaften, die perfekt für einen entspannten Nachmittag sind. Manchmal fühlt es sich an, als würde man durch eine ganz andere Welt spazieren, weg von der urbanen Hektik.

Ein paar unserer Lieblingsorte, die man sich mal anschauen sollte:

  • Zeche Zollverein (Essen): Allein die Architektur ist schon beeindruckend.
  • Tiger & Turtle – Magic Mountain (Duisburg): Ein begehbarer Skulpturenpark mit toller Aussicht.
  • Tetraeder (Bottrop): Ein markantes Wahrzeichen mit Panoramablick.
  • Gasometer Oberhausen: Ein riesiger Industriebau, der oft für Ausstellungen genutzt wird.
  • Sechs-Seen-Platte (Duisburg): Perfekt für Wassersport oder einfach nur zum Chillen am See.

Manchmal muss man einfach mal über den eigenen Schatten springen und sich auf etwas einlassen, das vielleicht nicht auf den ersten Blick super glamourös wirkt. Das Ruhrgebiet ist so ein Beispiel dafür. Es hat eine Seele, eine Geschichte und eine unglaubliche Wandlungsfähigkeit, die uns immer wieder fasziniert.

Also, wenn ihr mal Lust auf einen Ausflug habt, der mal anders ist, dann gebt dem Ruhrgebiet eine Chance. Ihr werdet überrascht sein, was ihr alles entdecken könnt!

18. Eifel

Wenn wir mal raus aus dem Alltag wollen und uns nach Natur sehnen, dann ist die Eifel oft unsere erste Wahl. Dieses Mittelgebirge im Westen von NRW hat einfach was Magisches. Wir lieben es, durch die dichten Wälder zu streifen, die sich wie ein grüner Teppich über die Landschaft legen. Besonders toll finden wir die Schluchten und die vulkanische Vergangenheit, die man an vielen Stellen noch sehen kann. Es ist ein bisschen, als würde man in eine andere Welt eintauchen.

Was uns immer wieder begeistert, ist die Vielfalt. Man kann stundenlang wandern und dabei immer wieder neue Ecken entdecken. Aber die Eifel ist nicht nur wild und ursprünglich. Es gibt auch diese kleinen, super charmanten Fachwerkdörfer, die man sich unbedingt anschauen sollte. Monschau zum Beispiel, das ist wie aus einem Bilderbuch.

  • Wandern: Unzählige Wege führen durch Wälder und entlang von Flüssen. Der Nationalpark Eifel ist dafür perfekt.
  • Vulkanismus: Besucht Maare (vulkanische Seen) oder geologische Pfade, um die Entstehung der Landschaft zu verstehen.
  • Burgen: Entdeckt imposante Burgen wie die Burg Eltz, die wirklich beeindruckend ist.

Die Eifel ist ein Ort, an dem wir immer wieder neue Kraft tanken können. Die Ruhe, die Weite und die unberührte Natur tun uns einfach gut. Es ist ein perfektes Ziel, wenn man dem Stadtleben mal entfliehen möchte.

Wir waren zum Beispiel letztes Jahr im Herbst dort und die Farben waren einfach unglaublich. Überall leuchtendes Rot, Orange und Gelb. Da macht das Wandern gleich doppelt so viel Spaß. Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, gibt es immer noch die Möglichkeit, gemütliche Orte zu besuchen oder sich in einem der vielen kleinen Cafés aufzuwärmen. Die Eifel ist einfach ein Allround-Talent für spontane Ausflüge.

19. Ahrtal

Auch wenn das Ahrtal streng genommen schon in Rheinland-Pfalz liegt, ist es von NRW aus super für einen spontanen Ausflug. Die knapp 90 Kilometer, die sich die Ahr von ihrer Quelle bis zur Mündung in den Rhein schlängelt, sind einfach malerisch. Besonders im Herbst, wenn die Weinberge in den schönsten Rot- und Gelbtönen leuchten, ist es hier richtig toll.

Wir lieben ja den Rotweinwanderweg. Der schlängelt sich entlang steiler Weinberge und Felsen und belohnt uns immer wieder mit Wahnsinnsblicken ins Tal. Manchmal fühlt es sich an, als wäre die Zeit in Orten wie Altenahr stehen geblieben – mit gemütlichen Cafés, in denen man super einkehren kann. Das hat schon was.

Man muss aber wissen, dass das Ahrtal nach der Flutkatastrophe 2021 noch immer viel Unterstützung braucht. Die Infrastruktur kann sich noch ändern, also informiert euch am besten vorher, wie ihr am besten hinkommt und was gerade möglich ist. Aber der Rotweinwanderweg selbst ist zum Glück von der Flut verschont geblieben.

  • Rotweinwanderweg: Ein Muss für alle Wanderfreunde und Weinliebhaber.
  • Malerische Dörfer: Entdeckt charmante Orte, die zum Verweilen einladen.
  • Burgruinen: Haltet Ausschau nach historischen Zeugen der Vergangenheit.

Die Region ist nach wie vor dabei, sich zu erholen. Ein Besuch ist eine tolle Möglichkeit, die Gegend zu unterstützen und gleichzeitig wunderschöne Landschaften zu genießen.

20. Münster Und Das Umland

Wenn wir schon mal in der Nähe sind, dann packen wir Münster und das Umland gleich mit ein. Die Stadt selbst hat ja schon einiges zu bieten, gerade wenn man auf lebendige Kultur und schöne alte Gebäude steht. Aber das Beste ist, dass man von hier aus super mit dem Rad die Umgebung erkunden kann. Stellt euch vor: Wir radeln durch weite Parks, vielleicht zum Schloss Loburg, wo man herrlich picknicken kann. Oder wir machen eine "virtuelle Schnitzeljagd" auf der Biberwanderroute – klingt doch nach Spaß, oder? Wer es etwas ruhiger mag, kann auf der Werse mit dem Kanu paddeln.

Aber das ist noch nicht alles. Nur einen Katzensprung entfernt liegt Telgte, eine kleine Stadt, die uns mit ihrer historischen Altstadt total verzaubert hat. Es ist einfach schön, mal rauszukommen und neue Ecken zu entdecken, die man vielleicht gar nicht auf dem Schirm hatte.

Ein paar Ideen für euch:

  • Eine Radtour entlang der Werse.
  • Ein Picknick im Park von Schloss Loburg.
  • Ein Bummel durch die Gassen von Telgte.
  • Die Biberwanderroute erkunden – wer findet die meisten "virtuellen" Biber?

Münster und sein Umland sind perfekt für alle, die gerne aktiv sind und dabei die Natur und charmante Orte genießen wollen. Es ist eine tolle Mischung aus Stadt und Land, die uns immer wieder begeistert.

Wir finden, das ist eine super Gelegenheit, mal wieder rauszukommen und die Vielfalt zu genießen, die NRW zu bieten hat. Packt eure Räder ein und los geht’s!

21. Paderborn Und Das Umland

Paderborn und seine Umgebung sind ein echter Geheimtipp, den wir erst vor Kurzem für uns entdeckt haben. Die Stadt selbst hat uns total überrascht! Direkt im Zentrum sprudelt die Pader, der kürzeste Fluss Deutschlands – total faszinierend. Aber Paderborn hat mehr zu bieten als nur seine Geschichte und die Paderquelle. Wir waren echt beeindruckt von der lebendigen Streetart-Szene, die sich in den letzten Jahren entwickelt hat. Wer sich für Technik interessiert, sollte unbedingt das größte Computermuseum der Welt besuchen, das ist wirklich einzigartig.

Was wir besonders toll finden: Von Paderborn aus lassen sich super Ausflüge in die umliegenden Regionen machen. Der Teutoburger Wald mit den Externsteinen ist zum Beispiel nur einen Katzensprung entfernt und bietet fantastische Wandermöglichkeiten. Auch die Stadt Lippstadt ist nicht weit und hat einiges zu bieten.

Ein paar Highlights, die wir euch ans Herz legen wollen:

  • Paderquellgebiet: Ein idyllischer Ort mitten in der Stadt, wo der Fluss entspringt.
  • Streetart-Touren: Haltet die Augen offen, es gibt tolle Kunstwerke zu entdecken, oft auch abseits der ausgetretenen Pfade.
  • Computermuseum: Ein Muss für Technikfans und alle, die neugierig sind.
  • Ausflüge ins Umland: Nutzt Paderborn als Basis, um die Natur und weitere Städte zu erkunden.

Wir waren wirklich positiv überrascht, wie vielseitig Paderborn und das Umland sind. Es gibt eine tolle Mischung aus Kultur, Natur und modernen Entdeckungen, die uns Lust auf mehr gemacht hat.

22. Hamm

Hamm, eine Stadt, die wir ehrlich gesagt, lange Zeit ein bisschen links liegen gelassen haben. Aber hey, das war ein Fehler! Wir haben festgestellt, dass Hamm echt was zu bieten hat, wenn man mal genauer hinschaut. Ein absolutes Highlight ist der Maximilianpark, vor allem wegen seines begehbaren Glaselefanten – das ist mal was anderes! Wir sind stundenlang am Datteln-Hamm-Kanal entlang geradelt, was super entspannend war. Man kann sich dort auch Fahrräder leihen, falls man keine dabei hat.

Was uns auch total beeindruckt hat, war der Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel. Der ist nämlich der zweitgrößte hinduistische Tempel in ganz Europa. Allein die Architektur ist schon sehenswert. Wenn ihr also mal in der Nähe seid und Lust auf einen spontanen Ausflug habt, dann packt Hamm ruhig mal auf eure Liste. Es gibt mehr zu entdecken, als man denkt!

  • Maximilianpark: Nicht verpassen: der Glaselefant!
  • Datteln-Hamm-Kanal: Perfekt für eine Radtour oder einen Spaziergang.
  • Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel: Ein beeindruckendes Bauwerk, das zum Staunen einlädt.
  • Schloss Oberwerries: Ein schönes Wasserschloss, das man sich anschauen kann.

23. Dreiländereck Deutschland – Niederlande – Belgien

Na, habt ihr Lust auf ein kleines Abenteuer, bei dem ihr gleich drei Länder auf einmal erkunden könnt? Dann ab zum Dreiländereck bei Aachen! Das ist echt ein cooler Spot, wo Deutschland, die Niederlande und Belgien aufeinandertreffen. Stellt euch vor, ihr steht auf dem Vaalserberg und könnt mit einem Fuß in jedem Land stehen – ziemlich verrückt, oder?

Die Gegend um Aachen ist sowieso schon spannend, mit der historischen Kaiserstadt und ihrem Dom. Aber das Dreiländereck selbst hat auch einiges zu bieten. Wir waren total begeistert von den vielen Wanderwegen, die sich durch die hügelige Landschaft schlängeln. Manchmal fühlt man sich hier fast wie in Belgien, besonders wenn man durch die kleinen Orte schlendert. Es gibt auch immer wieder Spuren der Geschichte zu entdecken, wie die alten Mahnmale des Westwalls, die an die Kämpfe im Zweiten Weltkrieg erinnern.

Was wir besonders mögen:

  • Die Möglichkeit, in wenigen Stunden drei verschiedene Länder zu besuchen.
  • Die abwechslungsreichen Wanderwege, die für jeden Geschmack etwas bieten.
  • Die spannende Mischung aus Natur und Geschichte.

Wir finden, das ist ein super Ziel für einen spontanen Ausflug, wenn man mal etwas Neues erleben will. Man kann dort super spazieren gehen und die besondere Atmosphäre aufsaugen. Es ist ein Ort, der uns immer wieder fasziniert, weil er so einzigartig ist.

Die Anreise ist meistens unkompliziert, aber plant ein bisschen Zeit ein, um die verschiedenen Perspektiven zu genießen. Parken könnt ihr auf der deutschen Seite und von dort aus startet ihr dann eure kleine Weltreise zu Fuß. Es ist wirklich ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

Wenn ihr also mal in der Nähe seid, nehmt euch die Zeit für diesen besonderen Punkt. Es ist eine tolle Gelegenheit, die Vielfalt Europas direkt vor unserer Haustür zu erleben und vielleicht sogar ein paar Souvenirs aus drei Ländern mit nach Hause zu nehmen. Wir können euch nur empfehlen, mal dieses besondere Eckchen zu besuchen!

24. Rhein-Kreis Neuss

Auch wenn wir Rheinländer uns ja gerne mal über unsere Heimat lustig machen, hat der Rhein-Kreis Neuss doch einiges zu bieten, wenn man genauer hinschaut. Klar, die Industrie ist präsent, aber gerade das macht die Gegend auch irgendwie spannend. Wir haben zum Beispiel die Museumsinsel Hombroich entdeckt, ein echtes Juwel inmitten der Natur. Dort kann man Kunst und Landschaft auf eine ganz besondere Weise erleben.

Wenn wir schon in der Nähe sind, lohnt sich ein Abstecher nach Zons. Die mittelalterliche Zollfeste mit ihrer gut erhaltenen Stadtmauer fühlt sich an wie eine Zeitreise. Und wer sich für Geschichte interessiert, sollte sich die Römergeschichte in Neuss nicht entgehen lassen. Es gibt einfach so viele Ecken, die man vielleicht auf den ersten Blick übersieht.

  • Museumsinsel Hombroich: Ein Ort, an dem Kunst und Natur verschmelzen.
  • Zons: Erkundet die gut erhaltene mittelalterliche Stadtmauer.
  • Neuss: Taucht ein in die 2000-jährige römische Geschichte.
  • Knechtstedener Wald: Genießt ausgedehnte Spaziergänge.

Manchmal muss man einfach nur den Blickwinkel ändern, um die verborgenen Schätze vor der eigenen Haustür zu entdecken. Der Rhein-Kreis Neuss ist dafür ein tolles Beispiel.

25. Sechs-Seen-Platte And More

Wenn wir mal wieder richtig raus wollen, aber nicht ewig weit fahren möchten, dann ist die Sechs-Seen-Platte bei Duisburg eine super Option. Stellt euch vor: sechs Seen, die durch Kiesabbau entstanden sind und jetzt ein riesiges Erholungsgebiet bilden. Wir lieben es, hier einfach mal abzuschalten.

Die Seen sind unterschiedlich genutzt. Drei davon – Böllertsee, Wildförstersee und Haubachsee – sind eher Natur pur, wo man die Ruhe genießen kann. Die anderen drei, Wambachsee, Masurensee und Wolfsee, sind perfekt für alle, die sich bewegen wollen. Ob Schwimmen im Freibad, eine Runde mit dem Rad drehen oder einfach nur am Ufer entlang spazieren – hier ist für jeden was dabei.

Ein absolutes Highlight ist der Aussichtsturm mitten auf der Platte. Von dort oben hat man einen Wahnsinnsblick über die Wälder und Seen. Das ist wirklich ein toller Ort, um mal tief durchzuatmen und die Natur auf sich wirken zu lassen.

Die Sechs-Seen-Platte ist ein tolles Beispiel dafür, wie aus ehemaliger industrieller Nutzung etwas Schönes für die Erholung entstehen kann. Es ist ein grünes Paradies mitten im Ruhrgebiet.

Wir finden, dass die Sechs-Seen-Platte ein super Ziel ist, wenn man einfach mal raus muss. Man kann dort einen ganzen Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird. Und das Beste: Es ist nicht weit weg und trotzdem fühlt es sich an wie ein kleiner Urlaub.

Häufig gestellte Fragen

Was sind die besten kostenlosen Ausflugsziele in NRW?

Wir haben viele tolle Orte in NRW entdeckt, die keinen Eintritt kosten! Man kann zum Beispiel auf dem Bergbauwanderweg im Muttental spazieren gehen, die Aussicht von einem Sendemast im Münsterland genießen oder im Neandertaler Wildgehege Tiere bestaunen. Auch Streetart-Touren in Städten wie Düsseldorf oder eine Wanderung auf einer Halde im Ruhrgebiet sind super kostenlose Erlebnisse.

Gibt es in NRW auch kostenlose Indoor-Ausflugsziele?

Ja, klar! Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, können wir zum Beispiel das Haus der Geschichte in Bonn besuchen. Dort reisen wir durch die deutsche Nachkriegszeit. Auch der Botanische Garten in Bochum ist toll, da können wir in den Gewächshäusern durch tropische Pflanzen schlendern, auch wenn es draußen regnet.

Wie kommen wir am besten zu den Ausflugszielen in NRW?

Das kommt ganz darauf an, wohin wir wollen. In den großen Städten wie Köln oder Düsseldorf ist oft die Bahn oder S-Bahn entspannter als das Auto, weil man sich die Parkplatzsuche spart. Für Ausflüge in die Natur, wie in die Eifel oder ins Sauerland, ist das Auto meistens praktischer, weil die Busse dort nicht so oft fahren.

Welche Region in NRW eignet sich am besten für Naturfreunde?

Wenn wir uns nach Ruhe und tollen Landschaften sehnen, sind die Eifel und das Bergische Land super. Dort gibt es viele Wälder und schöne Wanderwege. Aber auch das Münsterland mit seinen Wasserburgen oder das Sauerland mit den Bergen sind tolle Ziele für Naturerlebnisse.

Was kann man im Ruhrgebiet unternehmen, das nicht nach typischer Industrie aussieht?

Das Ruhrgebiet hat sich verändert! Wir können zum Beispiel auf der begehbaren Skulptur ‘Tiger & Turtle’ in Duisburg hochklettern und die Aussicht genießen. Oder wir erkunden den Landschaftspark Duisburg-Nord, der wie ein riesiger Abenteuerspielplatz ist. Selbst alte Zechen wie die Zeche Zollverein sind heute beeindruckende Orte mit viel Geschichte.

Gibt es in NRW auch Ziele, die wir mit Kindern gut besuchen können?

Auf jeden Fall! Das Neandertaler Wildgehege ist spannend für Kinder, weil sie dort Tiere sehen, die es schon vor langer Zeit gab. Auch der Tierpark Olderdissen in Bielefeld ist ein tolles Ziel. Und wenn wir uns für Geschichte interessieren, ist das Haus der Geschichte in Bonn auch für Kinder super aufbereitet.

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