Der Rhein ist mehr als nur ein Fluss. Er ist eine Lebensader, die durch Europa fließt und unzählige Geschichten erzählt. Wir nehmen euch mit auf eine Reise zu einigen der schönsten Altstädte entlang dieses majestätischen Stroms. Packt eure Koffer, denn es gibt viel zu entdecken – von historischen Schätzen bis hin zu lebendigen Metropolen. Lasst uns gemeinsam die Vielfalt und den Charme der schönen Altstädte am Rhein erleben.
Schlüssel-Erkenntnisse
- Köln und Mainz bieten eine Mischung aus beeindruckender Architektur, lebendiger Kultur und historischem Erbe, perfekt für einen ersten Einblick in die Rheinregion.
- Basel und Düsseldorf präsentieren sich als moderne Metropolen mit starkem Fokus auf Kunst, Mode und Medien, die aber ihre historischen Wurzeln nicht vergessen haben.
- Koblenz und Worms locken mit mittelalterlichem Flair, bedeutenden historischen Stätten wie dem Deutschen Eck und dem Erbe von Nibelungen und Luther.
- Kleinere Juwelen wie Stein am Rhein und Laufenburg verzaubern mit Fachwerkhäusern und einzigartigen Grenzerlebnissen, während Andernach mit der Idee der essbaren Stadt überrascht.
- Bingen und Speyer verbinden romantische Ausblicke und kaiserliche Geschichte mit südeuropäischem Flair, ideal für Geschichtsinteressierte und Genießer.
Köln und Mainz: Rheinische Perlen Entdecken
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Wenn wir an den Rhein denken, kommen uns sofort zwei Städte in den Sinn, die einfach dazugehören: Köln und Mainz. Beide sind rheinische Perlen, jede auf ihre Art, und wir können es kaum erwarten, sie euch vorzustellen!
Köln: Dom, Karneval und Kunst
Köln, das ist für uns vor allem der Dom. Dieses gigantische Bauwerk, das schon von Weitem sichtbar ist, zieht uns jedes Mal aufs Neue in seinen Bann. Es ist einfach beeindruckend, wie dieses gotische Meisterwerk direkt am Fluss steht und die Stadt überragt. Aber Köln ist so viel mehr als nur sein Dom. Wir lieben die lebendige Atmosphäre, besonders wenn der Karneval die Stadt in ein buntes Meer aus Kostümen und Lachen verwandelt. Es ist ein Spektakel, das man einfach erlebt haben muss! Abseits des Trubels gibt es aber auch eine ganz andere Seite Kölns zu entdecken: die Kunst. Zahlreiche Museen und Galerien laden dazu ein, in die kreative Seele der Stadt einzutauchen. Ein Spaziergang entlang des Rheins ist hier auch ein Muss. Von der Deutzer Rheinpromenade aus hat man einen tollen Blick auf die Altstadt und die modernen Kranhäuser im Rheinauhafen. Wer sich für die süße Seite Kölns interessiert, sollte dem Schokoladenmuseum einen Besuch abstatten.
- Dom: Ein absolutes Muss, egal ob man religiös ist oder nicht.
- Karneval: Wenn ihr die Chance habt, erlebt die fünfte Jahreszeit.
- Museen: Von Kunst bis Schokolade ist alles dabei.
Köln ist eine Stadt, die man fühlen muss. Die Energie ist ansteckend, und es gibt immer etwas Neues zu entdecken, sei es in den verwinkelten Gassen der Altstadt oder auf den weitläufigen Rheinwiesen.
Mainz: Wein, Dom und Geschichte
Mainz, die charmante Hauptstadt von Rheinland-Pfalz, hat uns sofort mit ihrem historischen Flair verzaubert. Der Mainzer Dom ist hier natürlich auch ein zentraler Punkt, ein beeindruckendes Zeugnis romanischer Architektur. Aber was Mainz für uns besonders macht, ist die Verbindung zum Wein. Die Stadt liegt mitten in einer der bekanntesten Weinregionen Deutschlands, und das spürt man! Ein Spaziergang entlang des Rheins, vielleicht über die Theodor-Heuss-Brücke, bietet einen fantastischen Blick auf die Skyline der Stadt. Die Altstadt ist zwar kleiner als in Köln, aber dafür umso gemütlicher. Hier kann man durch die Gassen schlendern und die historischen Gebäude bewundern. Ein besonderes Highlight sind die blauen Chagall-Fenster in der St. Stephan Kirche, die eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Und wer kennt sie nicht, die Mainzelmännchen? Sie tauchen an vielen Ecken auf und sorgen für ein Schmunzeln. Mainz ist einfach eine Stadt, die Gemütlichkeit und Geschichte perfekt vereint. Wir können euch nur empfehlen, die schönsten Städte am Rhein selbst zu erkunden.
Basel und Düsseldorf: Metropolen am Strom
Wenn wir an die großen Städte am Rhein denken, kommen uns sofort Basel und Düsseldorf in den Sinn. Beide sind echte Metropolen, jede auf ihre Art, und sie haben uns total begeistert. Der Rhein ist hier nicht nur ein Fluss, sondern eine Lebensader, die die Städte prägt und verbindet.
Basel: Kunst, Kultur und Dreiländereck
Basel ist schon was Besonderes. Stell dir vor, du stehst an einem Punkt und kannst quasi drei Länder gleichzeitig sehen – Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Genau das ist das Dreiländereck, und es gibt der Stadt eine ganz eigene, internationale Atmosphäre. Wir fanden es faszinierend, wie hier verschiedene Kulturen aufeinandertreffen.
Die Stadt selbst ist ein Fest für Kunstliebhaber. Überall gibt es Museen, von alten Meistern bis zu moderner Kunst. Die Art Basel ist weltberühmt, aber auch abseits davon gibt es ständig spannende Ausstellungen. Wir haben uns einfach treiben lassen, sind durch die Gassen der Altstadt geschlendert und haben die alten Gebäude bewundert. Und dann ist da noch der Rhein! Man kann wunderbar am Ufer spazieren gehen oder eine der Fähren nehmen, die nur vom Fluss angetrieben werden – total nachhaltig und irgendwie beruhigend.
- Altstadt-Flair: Schlendere durch die engen Gassen und entdecke historische Gebäude.
- Kunstszene: Besuche weltbekannte Museen oder kleinere Galerien.
- Dreiländereck: Erlebe die einzigartige Lage an der Grenze zu Deutschland und Frankreich.
- Rheinufer: Genieße Spaziergänge oder nutze die umweltfreundlichen Fähren.
Basel zeigt, wie gut sich Tradition und Moderne ergänzen können. Die Stadt hat eine unglaubliche Energie, die man sofort spürt.
Düsseldorf: Mode, Medien und Mehr
Düsseldorf, das ist für uns die Stadt, die niemals schläft. Hier trifft sich die Modewelt, die Medienbranche ist stark vertreten, und es gibt immer etwas Neues zu entdecken. Die Königsallee ist natürlich ein Muss, auch wenn man nur gucken will. Aber Düsseldorf hat so viel mehr zu bieten als nur Shopping.
Wir waren total beeindruckt vom Medienhafen mit seiner futuristischen Architektur. Direkt daneben kann man am Rhein entlangschlendern und den Blick auf die Altstadt genießen. Apropos Altstadt: Die ist berühmt für ihre vielen Kneipen und Restaurants – hier ist immer was los! Aber auch ruhigere Ecken haben wir gefunden, zum Beispiel im Norden der Stadt in Kaiserswerth. Die alten Gassen dort und die Ruinen der Kaiserpfalz sind wie eine Zeitreise.
| Stadtteil | Besonderheit |
|---|---|
| Königsallee | Luxus-Shopping und schicke Boutiquen |
| Medienhafen | Moderne Architektur und Gastronomie |
| Altstadt | "Längste Theke der Welt", lebendiges Nachtleben |
| Kaiserswerth | Historischer Kern und Rheinufer |
Düsseldorf ist eine Stadt, die uns immer wieder überrascht. Sie ist schick, sie ist modern, aber sie hat auch ihre charmanten, historischen Seiten.
Wir fanden es toll, wie man auf beiden Rheinseiten unterschiedliche Eindrücke bekommt. Linksrheinisch ist es oft etwas schicker, rechtsrheinisch findet man mehr das bunte Treiben. Egal, wo man ist, der Rhein ist immer präsent und gibt der Stadt ihren besonderen Charakter.
Koblenz und Worms: Historische Schätze am Rhein
Weiter geht unsere Reise entlang des Rheins und wir steuern zwei Städte an, die uns mit ihrer Geschichte und ihren besonderen Orten begeistern werden: Koblenz und Worms. Beide Städte sind wahre Schatzkammern und erzählen uns auf ihre ganz eigene Weise von vergangenen Zeiten.
Koblenz: Deutsches Eck und Festungsausblicke
Koblenz, das ist für uns vor allem das berühmte Deutsche Eck. Stellt euch vor, hier fließen die Mosel und der Rhein zusammen – ein Anblick, der wirklich beeindruckt. Mitten drin steht das riesige Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. Wir finden, das ist ein toller Ort, um kurz innezuhalten und die Weite des Flusses zu genießen. Aber Koblenz hat noch mehr zu bieten, besonders für alle, die hoch hinaus wollen. Die Festung Ehrenbreitstein thront majestätisch über der Stadt und bietet einen Wahnsinnsblick über das Rheintal. Wir sind mit der Seilbahn hochgefahren, das war schon ein Erlebnis für sich! Oben angekommen, fühlt man sich wie in einer anderen Zeit. Die Festung selbst ist riesig und man kann dort Stunden verbringen, wenn man sich für Geschichte interessiert. Es ist faszinierend, wie gut alles erhalten ist und wie viel man über die Vergangenheit lernen kann. Koblenz ist wirklich ein Tor zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, und das merkt man an jeder Ecke.
- Das Deutsche Eck mit dem Kaiser-Wilhelm-Denkmal
- Die Festung Ehrenbreitstein, erreichbar per Seilbahn
- Das Kurfürstliche Schloss, ein schönes Beispiel barocker Architektur
- Die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und gemütlichen Plätzen
Koblenz ist eine Stadt, die uns sofort in ihren Bann zieht. Die Kombination aus der Flusslandschaft, der imposanten Festung und der lebendigen Altstadt macht sie zu einem perfekten Stopp auf unserer Rheinreise.
Worms: Nibelungen, Luther und Jüdisches Erbe
Wenn wir an Worms denken, kommen uns sofort zwei Dinge in den Sinn: die Nibelungensage und Martin Luther. Diese Stadt hat eine unglaublich lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Wir haben uns auf die Spuren der Nibelungen begeben und uns die Orte angesehen, die mit dieser berühmten Sage verbunden sind. Das Nibelungenmuseum gibt dazu spannende Einblicke. Aber das ist noch nicht alles. In Worms stand Martin Luther im Jahr 1521 vor dem Reichstag und weigerte sich, seine Schriften zu widerrufen. Das ist ein Moment, der die Weltgeschichte verändert hat, und man kann die historische Bedeutung fast greifen, wenn man durch die Stadt geht. Ein weiteres Highlight ist der jüdische Friedhof, einer der ältesten in Europa. Er erzählt von einer langen und oft schwierigen jüdischen Geschichte in Deutschland. Wir finden, dass Worms eine Stadt ist, die uns viel über die deutsche Geschichte lehrt, von Sagen über Glaubensfragen bis hin zu religiöser Vielfalt. Der imposante Dom von Worms ist natürlich auch ein Muss, und wer im Sommer da ist, sollte die Nibelungen-Festspiele nicht verpassen.
- Der Wormser Dom: Ein beeindruckendes romanisches Bauwerk.
- Das Lutherdenkmal: Ein monumentales Denkmal für den Reformator.
- Der jüdische Friedhof (Heiliger Sand): Ein Ort von großer historischer Bedeutung.
- Das Nibelungenmuseum: Tauchen Sie ein in die Welt der Sage.
Wir sind begeistert von der Dichte an historischen Stätten in Worms. Es ist, als würde man durch ein lebendiges Geschichtsbuch spazieren. Die Stadt hat es geschafft, ihre Vergangenheit zu bewahren und gleichzeitig eine lebendige Atmosphäre zu schaffen. Wer sich für die Anfänge des Christentums in Deutschland interessiert, wird hier fündig. Die Stadt am Rhein hat uns wirklich beeindruckt und wir können euch nur empfehlen, sie selbst zu entdecken.
Malerische Städtchen und Besondere Erlebnisse
Neben den großen Städten gibt es am Rhein auch kleinere Orte, die uns mit ihrem Charme und besonderen Angeboten überraschen. Wir haben uns mal umgeschaut und ein paar echte Schätze entdeckt, die vielleicht nicht auf jeder typischen Sightseeing-Liste stehen, aber definitiv einen Besuch wert sind.
Stein am Rhein: Fachwerkzauber und Klosterruinen
Wenn wir an malerische Städtchen denken, fällt uns sofort Stein am Rhein ein. Die Altstadt ist ein echtes Postkartenmotiv mit ihren bemalten Fassaden und den vielen Fachwerkhäusern. Man fühlt sich wirklich in eine andere Zeit versetzt. Wir sind stundenlang durch die Gassen geschlendert und haben uns kaum sattsehen können. Besonders schön ist der Blick vom Rathausplatz auf die bunten Häuser. Aber nicht nur die Stadt selbst ist sehenswert, auch die Umgebung hat einiges zu bieten. Die Ruinen des Klosters St. Georgen sind beeindruckend und erzählen von einer langen Geschichte. Ein Spaziergang dorthin lohnt sich auf jeden Fall.
Laufenburg: Zwei Städte, Ein Fluss
Laufenburg ist eine Besonderheit, denn es gibt eigentlich zwei Laufenburgs – eine auf deutscher und eine auf Schweizer Seite, beide durch den Rhein verbunden. Das hat uns total fasziniert. Man kann ganz einfach über die Brücke spazieren und die Atmosphäre auf beiden Seiten genießen. Die Altstädte sind klein, aber fein, mit charmanten Gassen und schönen Ausblicken auf den Fluss. Es ist ein tolles Gefühl, so nah an zwei Ländern zu sein und doch die gleiche Flusslandschaft zu teilen. Wir haben uns einfach treiben lassen und die entspannte Stimmung genossen.
Andernach: Die Essbare Stadt Erleben
Andernach hat uns wirklich überrascht, vor allem mit seinem Konzept der „essbaren Stadt“. Stellt euch vor: An vielen öffentlichen Plätzen wachsen Obst, Gemüse und Kräuter, und jeder darf sich einfach bedienen! Wir fanden das total spannend. Man kann im Stadtgraben oder an der alten Schlossmauer entlangschlendern und je nach Saison Erdbeeren, Zucchini oder Kräuter pflücken. Das ist nicht nur eine tolle Sache für die Umwelt, sondern auch eine super Möglichkeit, die Stadt auf eine ganz andere Art zu entdecken. Wer mehr über diese Idee erfahren möchte, kann sogar eine Führung machen, die von der Touristinformation angeboten wird. Das ist mal eine innovative Idee, die uns begeistert hat!
Wir haben festgestellt, dass es sich lohnt, auch mal abseits der bekannten Pfade zu wandern. Diese kleineren Orte am Rhein bieten oft ganz besondere Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst. Es ist die Mischung aus Geschichte, Natur und oft auch einer Prise Einzigartigkeit, die diese Orte so reizvoll macht.
Wenn ihr also das nächste Mal am Rhein unterwegs seid, nehmt euch die Zeit für diese kleinen Juwelen. Ihr werdet es nicht bereuen! Für weitere Inspirationen zu sehenswerten Altstädten in Deutschland könnt ihr euch auch diese zauberhaften Orte ansehen.
Bingen und Speyer: Romantik und Kaiserliche Geschichte
Bingen: Tor zum Welterbe und Weinregion
Wenn wir an Bingen denken, dann sehen wir sofort das Tor zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal vor uns. Die Stadt selbst ist ein echtes Juwel mit ihrer romantischen Altstadt, wo wir uns gerne durch die engen Gassen treiben lassen. Überall laden kleine Cafés und Läden zum Verweilen ein. Was uns besonders auffällt: Viele der alten Häuser sind aus Stein gebaut, nicht aus Fachwerk. Das erzählt uns von Bingen im Mittelalter, als es ein wichtiger Handelsplatz war. Der Rhein war damals schon eine Hauptverkehrsader, und in Bingen kreuzte sie eine wichtige Straße von Mainz nach Trier. Stellt euch vor, wie hier schon die Römer unterwegs waren!
Diese strategische Lage brachte Reichtum, und das merkt man der Stadt an. Der berühmte Mäuseturm am Rheinufer, einst eine Zollstation, hat eine ziemlich gruselige Legende zu bieten. Angeblich ließ ein Erzbischof die Armen in einer Hungersnot verhungern und wurde dafür von Mäusen gefressen. Gruselig, oder? Aber keine Sorge, heute ist der Park am Mäuseturm ein schöner Ort für einen Spaziergang mit Blick auf den Turm. Im Museum am Strom erfahren wir mehr über das Leben hier und auch über die berühmte Hildegard von Bingen. Und über die Nahe spannt sich eine Steinbrücke aus dem 11. Jahrhundert – echt beeindruckend, die älteste erhaltene Steinbrücke des Mittelalters!
Speyer: Dom, Judenbad und Südeuropäisches Flair
Speyer ist eine Stadt, die uns sofort an Südeuropa erinnert, besonders im Sommer. Die vielen Cafés und Restaurants mit ihren Freisitzen auf der belebten Hauptstraße, oft geschmückt mit Palmen und Oleander, zaubern richtig Urlaubsstimmung. Aber Speyer ist viel mehr als nur Flair. Die Geschichte ist hier allgegenwärtig, angefangen bei den Römern, die hier ein Lager gründeten. Das absolute Highlight ist natürlich der mächtige romanische Kaiserdom, ein UNESCO-Weltkulturerbe. Allein der hohe Innenraum und die Kaisergräber in der Krypta sind atemberaubend. Wer fit ist, sollte unbedingt den Turm besteigen – der Blick über die Stadt und den Rhein ist fantastisch.
Speyer ist auch Teil des UNESCO-Welterbes für seine jüdischen Zeugnisse, zusammen mit Worms und Mainz. Das „Judenbad“ nahe der ehemaligen Synagoge, eine unterirdische Mikwe, ist die älteste erhaltene ihrer Art in Mitteleuropa. Ein Bummel über die Hauptstraße, vorbei am imposanten Altpörtel (einem weiteren Stadtturm, den man besteigen kann), gehört einfach dazu. Wir lieben es, uns in einem der Straßencafés niederzulassen und das bunte Treiben zu beobachten. Die mittelalterlichen Stadtbefestigungen sind ebenfalls gut erhalten und laden zu Erkundungen ein.
Was wir an Speyer besonders schätzen:
- Den beeindruckenden Kaiserdom, der die Geschichte lebendig werden lässt.
- Das südeuropäische Flair, das zum Entspannen und Genießen einlädt.
- Die tiefen historischen Wurzeln, die man an jeder Ecke spürt.
Bingen und Speyer zeigen uns eindrucksvoll, wie Geschichte und Lebensfreude am Rhein Hand in Hand gehen. Von kaiserlichen Bauten bis zu gemütlichen Weinregionen – hier gibt es viel zu entdecken.
Schaffhausen und der Mächtige Rheinfall
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Wenn wir schon von Flüssen sprechen, dann dürfen wir den Rhein natürlich nicht aus den Augen verlieren. Und ganz im Norden der Schweiz, da wartet ein echtes Naturspektakel auf uns: der Rheinfall! Aber bevor wir uns von der schieren Kraft des Wassers beeindrucken lassen, lohnt sich ein Abstecher in die charmante Stadt Schaffhausen.
Schaffhausen: Mittelalterliches Flair am Fluss
Schaffhausen ist so eine Stadt, in der man sich sofort wohlfühlt. Die Altstadt ist ein Traum aus engen Gassen und wunderschönen Erkern, und das Beste: Ein Großteil ist autofrei! Man kann hier herrlich bummeln und sich fast ein bisschen in der Zeit zurückversetzt fühlen. Ein absolutes Muss ist die Festung Munot, die majestätisch über der Stadt thront. Von dort oben hat man einen Wahnsinnsblick über Schaffhausen und den jungen Rhein. Wer gut zu Fuß ist, kann von hier aus sogar die Weinreben erkunden, die für die lokalen Tropfen angebaut werden. Wir haben uns einfach treiben lassen und die Atmosphäre genossen. Die Nähe zum Bodensee ist auch nicht zu verachten, falls man noch weitere Ausflüge plant.
Der Rheinfall: Naturgewalt und Spektakel
Und dann ist da noch der Rheinfall. Ehrlich gesagt, wir hatten uns vielleicht ein bisschen mehr erwartet, so von wegen hundert Meter Fallhöhe und so. Aber lasst euch davon nicht täuschen! Auch wenn die Kaskaden nicht riesig sind, die schiere Kraft, die hier freigesetzt wird, ist einfach umwerfend. Man hört das Tosen schon von Weitem, und wenn man dann näherkommt, spürt man die Gischt auf der Haut. Wir sind mit einem der Schiffe ganz nah ran gefahren – das war schon ziemlich aufregend!
Ein kleiner Tipp am Rande: Viele Leute fahren direkt vom Rheinfall weiter, aber wir sind von dort zu Fuß nach Schaffhausen spaziert. Der Weg ist nicht weit und führt am jungen Rhein entlang. Das war eine richtig schöne, ruhige Strecke, die man fast als Geheimtipp bezeichnen kann.
Was wir an diesem Ort besonders mochten:
- Die schiere Kraft der Natur, die man hautnah spürt.
- Die Möglichkeit, mit dem Schiff ganz nah an die Fälle heranzukommen.
- Die malerische Stadt Schaffhausen, die man gut mit dem Besuch des Wasserfalls verbinden kann.
Der Rheinfall ist vielleicht nicht der höchste Wasserfall Europas, aber seine Breite und die enorme Wassermenge machen ihn zu einem beeindruckenden Naturschauspiel. Die Kraft des Wassers ist hier wirklich spürbar und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Wir haben uns auch gefragt, wie man das am besten erlebt. Hier mal ein paar Gedanken dazu:
- Anreise: Mit dem Zug ist man super flexibel. Vom Bahnhof Neuhausen am Rheinfall ist es nur ein Katzensprung zum Wasser.
- Beste Zeit: Wir waren im Sommer da, da war es schön warm und die Schiffe fuhren.
- Erlebnisse: Neben den Schiffstouren gibt es auch Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick hat. Für die ganz Mutigen gibt es sogar die Möglichkeit, auf einem Felsen mitten im Wasser zu stehen – aber Achtung, das ist nichts für schwache Nerven!
Wir können euch einen Besuch nur wärmstens empfehlen. Es ist ein toller Kontrast zwischen der historischen Stadt und dieser wilden Naturkraft. Ein echtes Highlight unserer Rheinreise!
Häufig gestellte Fragen
Welche Städte am Rhein sind am besten für einen ersten Besuch geeignet?
Wenn wir zum ersten Mal den Rhein erkunden, empfehlen wir eine Mischung aus großen und kleinen Städten. Köln mit seinem Dom und Mainz mit seiner reichen Geschichte sind tolle Startpunkte. Kleinere Juwelen wie Stein am Rhein mit seinen bunten Fachwerkhäusern oder das charmante Laufenburg, das durch den Fluss geteilt ist, bieten ebenfalls unvergessliche Eindrücke.
Wie können wir die Städte am Rhein am besten erkunden?
Der Rhein ist wie eine Lebensader, die viele Städte miteinander verbindet. Wir können mit dem Zug oder dem Auto anreisen, denn die Verbindungen sind super. Viele Städte haben auch tolle öffentliche Verkehrsmittel wie Straßenbahnen oder Busse. Eine besonders schöne Art, die Landschaft zu genießen, ist eine Radtour auf dem Rheinradweg oder eine Wanderung auf Teilen des Rheinsteigs.
Welche Städte sind besonders gut für Weinliebhaber?
Für alle, die gerne guten Wein trinken, sind die Gegenden um Mainz und Koblenz ein Muss. Dort gibt es tolle Weinregionen, wo wir den berühmten Riesling probieren können. Auch Bingen wird als Tor zu Weinregionen genannt und ist daher eine gute Wahl.
Gibt es am Rhein auch besondere Naturerlebnisse?
Absolut! Der Rheinfall in der Schweiz ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, wo wir die gewaltige Kraft des Wassers bestaunen können. Aber auch die vielen Burgen und Schlösser, die sich entlang des Flusses aneinanderreihen, sind ein tolles Erlebnis und erzählen spannende Geschichten aus vergangenen Zeiten.
Was macht Städte wie Andernach oder Speyer so besonders?
Andernach hat uns mit seiner Idee der ‘essbaren Stadt’ begeistert, wo wir uns einfach von Obst und Gemüse aus öffentlichen Beeten bedienen dürfen. Speyer hingegen lockt mit seinem riesigen Kaiserdom, der zum UNESCO-Welterbe gehört, und einem Flair, das uns an Südeuropa erinnert, besonders mit den vielen Cafés und Palmen.
Ist es ratsam, eine Rheinkreuzfahrt im Voraus zu buchen?
Ja, das ist auf jeden Fall eine gute Idee, besonders wenn wir in der Hauptsaison reisen möchten. Da die Städte am Rhein sehr beliebt sind, sollten wir Unterkünfte und auch Touren wie Rheinkreuzfahrten frühzeitig buchen, damit wir auch sicher einen Platz bekommen.
